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Sharkproject e.V. klärt auf

Was hab ich denn mit Haien zu tun……?

Keine ungewöhnliche Frage, wenn man bedenkt, dass mitten in Köln keine Anbindung zum Meer besteht. Antworten hierauf und auf viele weitere Fragen gibt es von Sharkproject e.V., einer Initiative gegen die Zerstörung der Meere und die Ausrottung der Haie.Sharkproject FlyerSharkproject hat es sich zum Ziel gesetzt, in der deutschen Politik und beim deutschen Verbraucher alle Hebel in Bewegung zu setzen, um eine kritische Masse zu mobilisieren, damit die Meere in letzter Sekunde gerettet werden  .

Was haben wir also mit Haien zu tun?

Ganz einfach! Solange auf der Kirmes, dem Dorffest oder sogar im Restaurant noch Schillerlocke (Dornhai), Seeaal (Dornhai) und Haisteaks (Blau- oder Heringshai) zu finden sind und selbst europäische Nationen im großen Stil Haie fischen, solange ist jeder Konsument dieser und anderer Produkte mit an der Ausrottung der Haie beteiligt. Eine Anbindung an das Meer ist hierfür nicht nötig!

Doch wie heißt es so schön? Bevor man sich über andere beschwert, sollte man vor seiner eigenen Haustüre kehren. Dieser Umstand und die bevorstehenden Osterferien bzw. Urlaube der Schülerinnen und Schüler waren Anlass genug, um Sharkproject e.V. einzuladen.

Dieser Herausforderung hat sich Gunnar Schmalz, Schulreferent von Sharkproject e.V. gestellt. Gerüstet mit einer Präsentation und anderem Anschauungsmaterial wie zum Beispiel verschiedenen Zähnen von unterschiedlichen Haiarten, räumte er mit vielen Vorurteilen und fragwürdigem Halbwissen auf.

Filme wie „Der weiße Hai“ haben nichts mit der Realität zu tun und spielen mit unseren Urängsten. Weltweit sterben 8 Menschen pro Jahr durch einen Haiangriff, aber 25.000 durch Hundebisse und 1.000.000 durch Insektenstiche. Der Mensch gehört nicht zum Beutespektrum des Hais.

Das ware Monster ist der Mensch

Das wahre „Monster“ ist leider, wie so häufig, wieder einmal der Mensch. Jedes Jahr töten wir Menschen zwischen 100 und 150 Millionen Haie durch gezielte Jagd oder als Beifang an Langleinen oder in Netzen. Beim Finning, der brutalsten Art des Haifangs, werden den Tieren bei lebendigem Leib sofort an Bord des Schiffes die Flossen abgeschnitten und die schwerverletzten Tiere über Bord gekippt, wo sie bewegungsunfähig qualvoll ersticken.

Den Schülerinnen und Schülern wurde sehr anschaulich und plausibel nahegebracht, dass ohne die Haie das Meer als größtes Ökosystem unserer Erde stirbt und dass ohne das Meer auch der Mensch nicht überleben kann.

Kontakte

Ben Bornhöft
Telefon: 0221/ 22191655
Telefax: 0221/ 22191653

mail: ben.bornhöft


nützliche Links:


Über den Schutz der Haie informiert

www.sharkproject.org